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Mike McBike @ Home / Einplatinenrechner / MFA 8085 |
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25.08.2026 {MFA 8085} Der Microcomputer für die Ausbildung, eigentlich eher kein Einplatinenrechner, aber das sind hier viele Exponate nicht. Jan-Simon hat mir dieses Gerät freundlicherweise für Dokumentationszwecke leihweise überlassen, da ich kein eigenes Gerät besitze. Aber man muss ja auch nicht immer alles selber haben. (Mal sehen, wie lange diese Illusion hält...) Das Monitorprogramm bietet einiges an Befehlen, die bei Kaltstart angezeigt werden: Der Rechner merkt, wenn der RESET-Tastet betätigt wurde. Dann ist er nicht mehr so mitteilsam! Mir fehlt die Tastatur, somit sind Eingaben schwierig... {CPU 8085} Hier haben wir die CPU-Karte mit einem Toshiba 8085. Z80 wie 8085 kamen beide 1976 auf den Markt, warum die Wahl hier auf den 8085 fiel, weiß ich nicht. 8085 benötigt nur eine 5V-Versorgung und kann CP/M. Ebenso wie der Z-80... Die Lötseite: Die Frontplatte: Der Rechenknecht: {64kByte RAM} RAM und ROM satt. Hier haben wir eine Bestückung mit 32k RAM und 32k Betriebssystem EPROM. Unterschiedliche Konfigurationen sind über Lötjumper möglich. Die Lötseite: Die Frontplatte: {Video Interface} Nein, man konnte hier keinen handelsüblichen, zeitgemäßen Videocontroller einsetzen, wie er auf Millionen CGA-Grafikkarten oder anderen 80-Zeichen-Karten verbaut war - es musste ein NS405-A12N sein. Schwer zu bekommen und auch das Datenblatt ist jetzt nicht sehr häufig. Das Teil verbindet auf einem Chip einen 8048 Microcontroller, einen Zeichengenerator und die nötige Video-Logik zusammen mit der Videospeicheradressierung. Das Schmankerl an diesem Baustein: er wird nur über eine serielle Schnittstelle von der CPU angesprochen. Da bleibt der Daten-/Adressbus des 8085 ungestört. Die Lötseite: Die Frontplatte: Und der Grafikcontroller. Im EPROM versteckt sich die Programmsoftware für den 405: {Spannungsregelung} Der MFA wartet mit einem stabilen Trafonetzteil auf. Der Trafo steckt in einem Einschub, die Spannungsregelung in einer separaten Karte. Die Pufferkondensatoren sind ziemlich kapazitätsarm dimensioniert... 5V dienen der Logikversorgung, die +/-12V sind eigentlich nur für die serielle Schnittstelle da... Die Lötseite: Die Frontplatte: Die erste Inbetriebnahme an meinem Laborplatz endete abrupt mit einer Überraschung. Wie heißt es doch so schön bei "Apocalypse Now"? "Ich liebe den Geruch von Tantal am Morgen!" Oder so ähnlich... Da sind noch ganz viele von den Dingern... Ein Satz Elkos tut es hier auch. Das brennt so schnell nicht mehr. Mal sehen, was man jetzt aus dem System so rausholen kann... Wenigstens konnte ich mich etwas für die Leihgabe erkenntlich zeigen. ;-) |
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