Mike McBike @ Home / Arcade Reps Teil 8 / Killer Instinct


16.02.2026


{Killer Instinct} Midway? Nintendo? Rare? Keine Ahnung, wer sich jetzt für dieses Geschwür aus SMD-Bausteinen verantwortlich zeichnete, aber immerhin ist die Technik der Endzeit der Arcade-Ära ziemlich überschaubar. Sauber getrennte Blöcke aus Sound-DSP und Sond RAM/ROM, sowie Game-RAM und ein kleines Boot-EPROM sind klar zu identifizieren. Das eigentliche Spiel versteckt sich auf einer Festplatte und weil die nicht ewig hält, hier eben auf einer CF-Karte.

Killer Instinct

Toll. Altera MAX 7000 PLDs, soweit das Auge reicht. Die moderne Form der Custom-Chips. Wenn die defekt sind oder ihre Programmierung (EEPROM) vergessen haben, dann war's das.

Killer Instinct

Für den Ton: ADSP-2105-die günstige Variante der Analog Devices DSPs. Darunter befindet sich die zugehörige RAM-Speicherbank mit 16 Stück M628032 (32kx8) mit beeindruckenden 20ns Zugriffszeit.

Killer Instinct

Für Spiel und Video: 16 Stück MT4C4001J dynamische RAMs 1Mx4 mit 60ns Zugriffszeit. Der Hauptprozessor befindet sich unter dem Kühlkörper: laut MAME eine MIPS 4600-based CPU.

Killer Instinct

Die originale Festplatte wurde durch eine Compactflashkarte ersetzt. IDE ist halt IDE...

Killer Instinct

Das Spiel startet nicht. Ein schmaler blauer Streifen baut sich immer wieder auf. Laut Netzfund deutet das auf defekte RAMs hin. Aber wie soll man die finden?

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Ich bin gespannt, ob ich an so einem modernen Teil etwas ausrichten kann. Erst mal die Pegel an den dynamischen RAMs testen, vielleicht hat ja auch einer der Bustreiber / Latches einen Schuss... Auf Druck oder Biegen der Platine verändert sich auf jeden Fall nichts, das macht eine kalte Lötstelle unwahrscheinlich.


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