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11.01.2026


{Labora SI Computer} Bei unserem letzten Teileraten auf Zerobrain erreichte mich eine überraschende freundliche Spende eines unserer Zuschauer: ein SI Computer von Labora Mannheim. Hinter dem hochtrabenden Namen verbirgt sich ein Rechner mit umfangreicher Umrechnungsfunktion von elementspezifischen Mol-Werten in Masseangaben und umgekehrt. Praktischer Nebeneffekt: eine grundlegende Taschenrechnerfunktion gibt es auch. Das Teil ist echt speziell und für sein Alter (Baujahr 1979) erstaunlich unvergilbt! Vielen herzlichen Dank dafür!

Labora SI Computer

Selbst ein passendes Netzteil gibt es dazu...

Labora SI Computer

Sogar "Made in Germany", da dürfte man sich um die Sicherheit keine Sorgen machen müssen!

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Die knappe Bedienungsanleitung gibt Aufschluss über die Funktion: im Rahmen der Umstellung auf das SI-System (ist schon eine Weile her) musste man im Laborbereich wohl öfter mal MOL in mg umrechnen.

Labora SI Computer

Der SI-Computer hat ein tolles VFD - Vakuum Fluoreszenz Display.

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Das Design würde auch gut in die Serie "Mondbasis Alpha" passen.

Labora SI Computer

Die 70ger Jahre von ihrer schönsten Seite:

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Der grüne Schalter schaltet zwischen Hin- und Rückrechnung um - oder eben aus.

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Auf der Unterseite versteckt sich das Batteriefach...

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Erstaunlich aufwändig mit eigenem Fach für die Zellen.

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Die beiden Gehäuseschrauben verbergen sich unter winzigen Kunststoffabdeckungen - aber ich will unbedingt wissen, wie es darinnen aussieht!.

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Ein IC, ein DC/DC-Wandler und etwas Hühnerfutter. Gut aufgeräumt...

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Der Schalter ist von etwas gewagter Konstruktion...

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Die Knackfroschtastatur lässt sich super bedienen, prellt nicht und ist vollständig ins Gehäuse verschweißt. Da mache ich jetzt nichts kaputt!

Labora SI Computer

Da hat sich jemand ganz viel Mühe gegeben mit der Beschriftung auf der Platine.

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Selbst die separate Schalterplatine ist vollständig beschriftet. Das war teuer.

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Deutsche Gründlichkeit: sogar die Displayanschlussbelegung ist im Bestückungsdruck ausgeführt.

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Der Rechenknecht ist ein Rockwell A7103. Das Internet liefert Informationen, dass es von diesem Baustein mehrere Varianten gibt: hier haben wir die Version -13, -11 gibt es offensichtlich auch. Vermutlich hat es bei diesem kundenspezifischen Baustein das eine oder andere Bugfixing gegeben... Interessant, dass man bei dem 52poligen vierreihigen Gehäuse einen Großteil der Pins ab Werk abgetrennt hat. Das spart wohl Bohrlöcher. Der Plastikkasten rechts ist ein DC/DC-Wandler für die etwas exotischen Spannungen des VFD.

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Die Hartpapierplatine biegt sich munter durch, das muss wohl so sein. System Kontakt als Hersteller ist mir nicht bekannt, vielleicht weiß ja ein Leser Näheres darüber.

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Ich liebe diese Displays - eine harmonische Verbindung aus Röhrentechnologie und digitalem Zeitalter. Übrigens eine der wenigen Displaytechnologien, denen Extremtemperaturen nichts ausmacht!

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Was kann man heute noch mit so einem Gerät machen? Immerhin gibt es auch eine Umrechnung von Fahrenheit in Celsius und Plus, Minus, Mal, Geteilt geht auch. Und es sieht toll aus! Und es soll ja Länder geben, die es mit dem SI-System nicht so genau nehmen... ;-)


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